Gymnasiastinnen belegen dritten Platz bei renommiertem Wirtschaftswettbewerb
Preisverleihung in Köln

 

In welcher Wirtschaftswelt wollen wir leben? Diese Frage bildete den Kern des diesjährigen Wirtschaftswettbewerbs econo=me von der Flossbach von Storch Stiftung und forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, zu überlegen, wie sich die Soziale Marktwirtschaft angesichts von Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Entwicklung anpassen und verändern muss. Hierauf konnten die Schülerinnen der Einführungsphase des GGV mit einem zehnminütigen Video eine überzeugende Antwort geben, wie die Auszeichnung in Köln beweist.

 

Wissenschaftliche Herangehensweise

„Wir wollten uns der Thematik aus wissenschaftlicher Perspektive nähern und haben deshalb den Kontakt zu Experten gesucht“, erläutern die sechs Schülerinnen Chiara Schulten, Josephine Reßler, Greta Abbing, Helen Kemper, Leni Terhörst und Carla Buning ihre Herangehensweise. Mit Erfolg: Neben dem Historiker Dr. Volker Tschuschke und der Volkswirtin Manuela Barišić, die sich bei der Bertelsmann Stiftung schwerpunktmäßig mit der nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft beschäftigt, kommt im Video der jungen Vredenerinnen der Ökonom und Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft Prof. Dr. Nils Goldschmidt zu Wort. Gerade dieser enge Bezug zur Wissenschaft und die damit verbundene Multiperspektivität, wie auch der stringente Aufbau des Videos wurden im Rahmen der Laudatio in Köln positiv hervorgehoben. Zudem wird im Video auch auf den besonderen Bezug zwischen Sozialer Marktwirtschaft und Vreden aufmerksam gemacht. „Uns war es wichtig zu zeigen, dass Alfred Müller-Armack sein Konzept der Sozialen Marktwirtschaft während des Zweiten Weltkriegs in Vreden-Ellewick und damit in unserer Heimatstadt entwickelt hat“, betonen die Schülerinnen.

Begleitung und Vorbereitung im Unterricht

Eingebettet war die Projektarbeit im Unterricht im Fach Sozialwissenschaften/ Wirtschaft. „Nach dem wir uns zunächst theoretisch mit den verschiedenen Wirtschaftsordnungen im Unterricht beschäftigt haben, bot sich die Teilnahme am Projekt an“, erklärt der begleitende Fachlehrer Christoph Terrahe. Insgesamt acht Gruppen aus zwei Kursen haben Projekte eingereicht. „Nahezu alle Beiträge haben mich positiv überrascht. Das eine Gruppe es tatsächlich auf einen der ersten drei Plätze geschafft hat, ist angesichts von insgesamt mehr als 500 eingereichten Beiträgen bemerkenswert. Schließlich hat der Wettbewerb eine hohe Reputation: Initiiert und organisiert wird der Wettbewerb von der Flossbach von Storch Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Wirtschafts- und Finanzbildung von Schülerinnen und Schülern zu fördern, und Kooperationspartner sind die „ZEIT für die Schule“, das Schulprojekt des gleichnamigen Zeitungverlags, und das Institut für Ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, während die Schirmherrschaft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen wird.“

Preisverleihung in Köln

Dementsprechend aufgeregt waren die jungen Vredenerinnen als sie vor wenigen Wochen hörten, dass sie zur Preisverleihung nach Köln eingeladen sind und damit wussten, dass sie auf einen der ersten drei Plätze liegen würden. Das diese Aufregung gerechtfertigt war, zeigte sich bei der Ankunft in Köln: Die Preisverleihung fand im feierlichen Ambiente einer Eventlocation in der 28. Etage eines Hochhauses mit Blick auf den Kölner Dom statt, wurde moderiert vom bekannten Journalisten und YouTuber Mirko Drotschmann alias MrWissen2go und wurde begleitet von einem Fernsehteam des ZDF. „Die Teilnahme am Wettbewerb hat sich für uns gelohnt. Wir haben viel gelernt, hatten einen tollen Tag in Köln und wurden mit attraktiven Preisen beschenkt. Zudem können wir auch nach der Vorstellung der Beiträge der Erst- und Zweitplatzierten nachvollziehen, dass wir „nur“ auf Platz drei gelandet sind“, ziehen die Gewinnerinnen aus Vreden Resümee und betonen, dass sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten.

 

 

Hier der Link zum YouTube-Kanal der Stiftung: https://www.youtube.com/watch?v=1kRYe3Xj8Ac

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Niki Siegenbruck, Text: Christoph Terrahe)