Familien-Erlebnistag nach Waltrop und Herne
Der Heimatverein lädt zu einem spannenden Ausflugstag ein, der Technikbegeisterte und Geschichtsforscher gleichermaßen faszinieren wird. Unser erstes Ziel ist das beeindruckende Schiffshebewerk in Waltrop. Bei einer kindgerechten Führung erkunden wir das historische Hebewerk Henrichenburg.
Im Anschluss führt die Fahrt weiter nach Herne zum LWL-Museum für Archäologie und Kultur. Dort tauchen wir in die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ ein. Warum essen wir, was wir essen? Und wie sah das früher aus? Eine spannende Führung zeigt uns, wie Essen die Menschen seit Jahrtausenden zusammenbringt.
Termin: Samstag, 30. Mai 2026. Abfahrt 8:30 Uhr Busbahnhof Vreden. Rückfahrt um ca. 15.30 Uhr
Kostenbeitrag: Erwachsene 22,- Euro und Kinder 5,- Euro.
In dem Kostenbeitrag sind die Kosten für die Busfahrt und die Führungen enthalten. Es ist lediglich noch der Museumseintritt i.H.v. 8,- für Erwachsene zu zahlen. Kinder haben freien Eintritt. Hinweis: Da vor Ort kein durchgehendes Gastronomieangebot für Gruppen garantiert ist, bringen Sie bitte eigene Verpflegung mit.
Anmeldung: Firma Weltenbummler Reisen Werner Bußmann, Windmühlentor 12, 48691 Vreden bzw. telefonisch unter 02564 1342.
Wilhelm Elling verstorben
Am 9. März 2026 ist Wilhelm Elling verstorben, in Personalunion langjähriger Leiter des Hamaland-Museums (Kreismuseum Borken, heute kult) und Vorsitzender des Heimatvereins Vreden.

Von 1965 bis 1998 leitete der ehrenamtliche Heimatforscher den Heimatverein Vreden. In dieser Zeit prägte er die Arbeit des Vereins durch seine Leidenschaft für das Sammeln und Forschen. Als Dank für seine großen Verdienste um den Verein – unter anderem seinen Einsatz für den Aufbau der Hofanlage im Vredener Stadtpark – ernannte ihn der Heimat- und Altertumsverein der Vredener Lande e.V. zu seinem Ehrenvorsitzenden.
Gemeinsam mit Dr. Hermann Terhalle startete Elling 1973 die Reihe „Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde“. Er selbst zählte bis ins hohe Alter zu den wichtigsten Autoren der inzwischen auf über 105 Bände angewachsenen und damit für eine Stadt in der Größenordnung von Vreden einzigartigen Schriftenreihe.
Weiter war Elling von 1975 bis 1984 als Kreisheimatpfleger tätig und machte sich in diesem Amt insbesondere um die Mundart- und Brauchtumspflege verdient. Im Jahr 1977 übernahm der gebürtige Ochtruper die hauptamtliche Leitung des Kreismuseums Borken. Zuvor hatte er neben seinem Beruf als Sonderschullehrer die Sammlung des Hamaland-Museums ehrenamtlich weiter aufgebaut und betreut. Bis zu seiner Pensionierung Jahre 1994 griff Elling immer wieder neue Aspekte der Volkskunde und des Kunsthandwerks in seinen Ausstellungen auf und setzte damit Akzente in der Museumswelt des Münsterlandes. Darüber hinaus bereicherte er die historische und volkskundliche Forschung mit zahlreichen Veröffentlichungen – insbesondere zur Vredener, Ochtruper und Wüllener Ortsgeschichte sowie zur Keramik, als deren Fachmann er weit über das Münsterland hinaus bekannt war. Ihre Anerkennung fanden diese wissenschaftlichen Leistungen mit Ellings Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Volkskundlichen Kommission, heute Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen.
1992 erhielt er für sein beispielgebendes Engagement den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Nun ist Wilhelm Elling kurz nach Vollendung seines 95. Lebensjahres verstorben.