Bahnhofstraße

Bahnhofstraße:

 

Am 01.10.1902 wurden die Eisenbahnstrecken von Burgsteinfurt-Borken und von Stadtlohn-Vreden von der "Westfälischen Landeseisenbahn WLE" eröffnet.

 

Die Gleisanlagen der Endstation Vreden waren für den Güterverkehr als Sackbahnhof angelegt. Sie bestanden aus mehreren Abstell- und Ladegleisen, an denen sich für den Güterumschlag Ladestraße, laderampe und Güterschuppen anschmiegten. Nach 1909 wurden die Gleisanlagen um mehrere private Gleisanschlüsse (Vredener Tonindustrie, Firma Hecking & Büning, Lefering) erweitert.

 

Für den Personenverkehr befand sich am Bahnsteig ein großes Empfangsgebäude mit angebautem Güterschuppen.

 

Auf der Strecke von Vreden nach Stadtlohn fuhr letztmals im August 1973 ein Zug, der Vredener Pilger nach Kevelaer brachte.

 

Nach vielen Jahren der Unterbrechung starteten in den 1980er Jahren weitere vereinzelte Sonderzüge.

 

Das Güteraufkommen ging nach und nach zurück. Das Empfangsgebäude musste 1983 wegen des starken baulichen Verfalls abgerissen werden.